7 mächtige Fragen, die dein Leben für immer verändern könnten

7 Fragen, die dein Leben verändern könnten

Wir führen ein Leben im Dauerlauf.

Es wird schneller. Wir rennen. Ohne zu fragen: Wo laufen wir eigentlich hin?
Als Individuum, als Gesellschaft, als Menschheit, als Erdlinge….
Karriere, Konsum – Macht uns das wirklich glücklich?

Auf ein kurzes Innehalten folgt die schnelle Ablenkung.

Und plötzlich werden wir wach in einem Leben, dass wir so nicht geplant hatten.
Wie sind wir hier hingekommen – und ist das wirklich das was wir wollten?
Was ist aus unseren Träumen geworden?

Warum müssen wir uns von der Realität ablenken um uns wirklich lebendig zu fühlen, uns zu entspannen? Wir erschaffen uns andauernd Parallelrealitäten: Fernsehen und Facebook. Alkohol oder sogar andere Drogen.

Meiner Generation scheint häufig eine große Vision zu fehlen, ein großer Traum.

Sicher überspanne ich den Bogen hier gerade. 🙂

Denn tatsächlich gibt es so viel wofür wir dankbar sein können. Wir leben im Frieden und vorher noch nie dagewesenem materiellen Wohlstand. Wir profitieren von einer Infrastruktur und Rahmenbedingungen, die die Generationen vor uns aufgebaut haben.

Und doch sind wir nicht glücklich. Die Depressionsraten waren noch nie so hoch. Durch das Überstrapazieren von materialistischen Zielen haben wir eine tiefere Bedeutung unseres Leben außer Augen verloren.

Ich habe mir sehr oft die Frage gestellt, warum ich hier bin. Was ist der Sinn meines Lebens?

Die Macht der Fragen

Die Frage wo wir hinwollen ist sehr eng verbunden mit der Frage wer wir sind.

Damit meine ich nicht die Rolle, die andere von dir erwarten, dass du sie spielst. Auch nicht das Selbst, dass sich auf eine bestimmte Weise verhält um „reinzupassen“ in die Erwartungen anderer und der Gesellschaft. Ich meine dein wahres Selbst, was hinter diesen Rollen liegt.

Ich habe die wunderschöne Kraft der Fragen kennenlernen dürfen. Dabei meine ich bestimmte Fragen, die uns einladen über sie hinauszugehen. Fragen, die mit dem verbinden, was wirklich zählt.

Wir können sie Lebensfragen nennen.

Sobald wir uns Fragen stellen, beginnt unser Kopf nach Antworten und Lösungen zu suchen. Unser Kopf mag Fragen, weil er es liebt nach Möglichkeiten zu suchen. Es geht also nur darum, seine Faszination in die richtige Richtung zu lenken. Wenn wir also die richtige Art von Fragen stellen, kann etwas sehr Schönes daraus entstehen.

Auf diese Weise können Fragen genutzt werden, um Lösungen und neue Möglichkeiten und Antworten zu finden, unsere Wahrnehmung zu erweitern und uns zu dem zu führen, was wirklich für uns zählt.

Die Fragen hierunter haben mich selbst fasziniert und tun es noch immer. Sie können auch dich mit dem verbinden, was wirklich wichtig für dich ist.

Es geht hier nicht darum eine allgemeingültige Antwort zu finden. Sondern vielmehr darum in die Richtung zu schauen, in die die Fragen weisen. Wenn du möchtest nimm dir ein Blatt Papier und stelle sicher, dass du für einen Augenblick ungestört sein kannst.

Frage 1: Was liebe ich wirklich in meinem Leben?

Schreibe alles auf, was dir wirklich am Herzen liegt: an diesem Leben, an dieser Welt und an den Menschen in deinem Leben.

Denke an Tätigkeiten, die dir wirkliche Freude bereiten, Enthusiasmus in dir auslösen und dich lebendig fühlen lassen. Vielleicht gibt es etwas, wo du dich kreativ entfaltest, etwas wo die Zeit wie im Fluge vergeht.

Es können auch bestimmte Kontexte sein, in denen du dich besonders entfalten und aufblühen kannst.

Diese Dinge sind unglaublich wertvoll, den sie enthalten deine Stärken und Talente, dein Potential und deine Wurzeln.

Weißt du um diese Dinge, kannst du sie bewusster in dein Leben einbauen und dich glücklich fühlen.

Frage 2: Was, wenn ich gut bin, so wie ich bin?

An dem Punkt, wo du dich vollkommen selbst akzeptieren kannst, so wie du bist, und niemand anderen mehr beeindrucken musst, beginnt deine Freiheit.

Wir sehen uns häufig als unvollständig oder kaputt an. Entwicklung, so glauben wir, entsteht genau aus diesem Mangel, aus der Motivation uns verbessern zu wollen.

Dadurch erschaffen wir innere Konflikte mit uns, so wie wir jetzt gerade sind. Vielleicht lehnen wir bestimmte Teile unserer Selbst ab.

Die Wahrheit ist, dass uns das unglaublich viel Energie und Aufmerksamkeit ziehen kann. Stell dir vor du könntest alles annehmen, so wie es gerade ist. Denn es ist ja sowieso schon so.

Ab hier beginnt unsere wahre Entwicklung erst, unser Aufblühen. Denn all diese Energie und Aufmerksamkeit, die vorher in inneren Konflikten und Unsicherheiten gefangen war, wird frei.

Diese Energie steht dir dann zur Verfügung, damit du aktiv – vom Status quo aus – Schritte in Richtung Veränderung gehen kannst.

Und das kann jetzt beginnen. Was wenn du bereits gut bist, so wie du bist?

Frage 3: Wie definiere ich Erfolg?

Wie viele Menschen setzen materiellen Erfolg über alles andere? Um ihre Ziele zu erreichen opfern sie ihre Zeit, ihre Beziehungen und ihre Gesundheit.

Aber was sind das überhaupt für Ziele? Wie definierst du für dich Erfolg?

Was davon ist rein gesellschaftlich geprägt – und was kannst du deshalb loslassen?

Bevor du raus in die Welt rennst und einem Ziel hinterherjagst, stell sicher, dass es dein eigenes Ziel ist.

Was hat eine tiefere Bedeutung für dich?

Frage 4: Wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte, was würde ich dann tun?

Eine gute Freundin antwortete vor kurzem auf diese Frage mit „Ich würde sofort meinen Job kündigen und meinem Herzen folgen.“

Wie viele von uns entscheiden sich für einen Weg, nur weil die Gesellschaft ihn vorgibt? Macht uns das wirklich glücklich? Natürlich kann deine Antwort auch ganz anders ausfallen. Vielleicht bestärkt sie dich in dem was du gerade tust oder vorhast.

„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“ – Friedrich Nietzsche

Die meisten von uns gehen durchs Leben, als hätten wir alle noch Zeit.

Tief in unserem Innern wissen wir alle, dass das nicht stimmt. Und doch leben wir so weiter.

Was wäre, wenn es auf einmal vorbei wäre? In einer Woche, einem Monat oder einem Jahr? Das kann tatsächlich so sein. Wir wissen es nicht.

Es geht hier nicht darum uns runter zu ziehen. Sondern darum, uns aufzuwecken.

Diese Frage kann uns augenblicklich ins Jetzt zurückbringen. Tue ich in meinem Leben das was wirklich zählt, was mir wichtig ist? Folge ich meinem Herzen?

Frage 5: Was ist auf der anderen Seite der Angst?

Aus einer Überlebensperspektive hat Angst eine wichtige Bedeutung.

Sie hält uns davon ab alle möglichen Dinge zu machen, die uns in Gefahr bringen oder gar das Leben kosten könnten. Aber sie hat auch die Tendenz uns fernzuhalten.

Anstatt uns nur zu beschützen hält sie uns oft auch davon ab unseren Träumen nachzugehen und zu wachsen.

Häufig tun wir Dinge nicht, weil wir Angst haben zu scheitern.

Oder wir verdrängen Emotionen und Gefühle oder bestimmte Muster in uns, weil wir nicht wissen, wie wir mit ihnen umgehen können. Weil wir Angst vor ihnen haben.

Häufig ist es unsere Angst, die Dinge größer und mächtiger erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind.

Zum Beispiel hatte ich so lange ich mich erinnern kann Angst davor vor einer größeren Menschengruppe zu sprechen. Referate in der Schule waren der Horror für mich. Im Studium waren sie mir immer noch sehr unangenehm. Was kann uns wirklich passieren?

Wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass etwas wirklich bedrohliches in einem Referat passiert? 0 %.

Was ist also auf der anderen Seite der Angst? Häufig nichts.

Oder aus einer anderen Perspektive betrachtet: Angst ist häufig ein Ausdruck von Konflikten oder Themen, die wir in unserem Innern tragen. Für mich persönlich war Meditation der Schlüssel, dies zu erkennen und mir eine solide Basis zu schaffen, um mich dieser Angst zu stellen.

Was ist, wenn Angst das einzige ist, was zwischen dir und deiner Berufung steht?

Zwischen dir und wahrer Freiheit? Was wenn sie das Einzige ist, was dein authentisches Selbst daran hindert aufzublühen?

Frage 6: Wen bewundere ich am meisten?

Welche Personen bewundere ich wirklich, welche Personen inspirieren mich tief? Vielleicht sind es auch kleine Initiativen oder Organisationen, die du dazuzählen möchtest.

Überleg dir, was dich an ihnen am meisten inspiriert. Welche konkreten Eigenschaften?

Was du an ihnen bewunderst sind Qualitäten, die du auch in dir trägst. Wie könntest du sie kultivieren und zum Blühen bringen?

Frage 7: Was kann ich tun um zu helfen?

Sich zu engagieren und zu helfen kann eine tiefe heilende Wirkung auf uns haben.

Ebenso für uns, wie für die Wesen, deren Leben wir durch unser Wirken, unsere Zeit und unsere Talente berühren.

Wo auch immer du stehst im Leben, du kannst auf eine Weise wirken, dass Mitgefühl und Verständnis entstehen kann.

Das kann hier und jetzt beginnen. In deinem Umfeld und mit den Menschen mit denen du täglich arbeitest oder lebst.

Dir die richtigen Fragen zu stellen ist einer der besten Wege, um dich mit dem zu verbinden, was wirklich für dich zählt. Um bei Herausforderungen deine Sichtweise zu weiten und neue Perspektiven zu entdecken. Das kann unmittelbar Klarheit in dein Leben bringen.

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8 Comments on “7 mächtige Fragen, die dein Leben für immer verändern könnten”

  1. Hallo Carlos,
    bis auf die Fragen 4, 5 und 6 kommen mir die anderen sehr bekannt vor. Ich befinde mich schon seit einiger Zeit in dieser Situation wo ich mich mit den „wirklich“ wichtigen Dingen beschäftigen möchte, zeitweise dreht man sich jedoch noch weiter in diesem Kreis. Denn es ist nicht immer so einfach komplett alles hinter sich zu lassen, vor allem weil es oft doch nur ein schneller Ersatz ist, der auch nicht lange anhält.
    Was ich jedoch merke ist, das auf lange Sicht Geduld und Beharrlichkeit sich auszahlen und nicht der schnelle Erfolg. Wobei ich auch hier die Unterschiede zwischen natürlichen und künstlichen Vorgängen sehe, denn es wird derzeit unwahrscheinlich viel gepuscht und extrem eingegriffen, entgegen der „zeitlosen“ Art der Natur. Klar, sie verändert sich auch, dennoch steht sie letztendlich über uns und sie hat ihr eigenes Tempo.

    Vielen Dank für diese Erinnerung 😉

    Ganz liebe Grüße an Dich, du machst eine tolle Arbeit mit deiner Seite. 🙂

    1. Lieber Marc,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar und deine Perspektive!

      Wenn wir das ernst nehmen, reden wir natürlich von einem Prozess und nicht von einer *über Nacht für immer glücklich sein*-Formel. 🙂
      Ich finde deinen Punkt mit der Geduld sehr wichtig! Wir sind in einer Welt großgeworden, in der wir es gewohnt sind alles auf Knopfdruck zu bekommen.
      Und dann haben wir häufig die falsche Erwartung, dass auch wir auf Knopfdruck Muster und Gewohnheiten, die uns schon lange begleiten hinter uns lassen können.
      Wir können die richtigen Samen sähen und die optimalen Bedingungen schaffen, aber die Blume , wächst und blüht in ihrer eigenen Geschwindigkeit. 🙂
      LG

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